Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken…

„Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich.“*

Die Vision
Wir wollten unbedingt eine natürliche Geburt, ohne medizinische Eingriffe. Ausserdem war ich fest entschlossen die Geburt ohne Schmerzmittel durchzustehen. Daher kam die Idee den HypnoBirthing Kurs zu besuchen und uns im Geburtshaus anzumelden.
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Schmerz lass nach…

Zwei Tage vor dem errechneten Geburtstermin gab mein Körper Zeichen, dass es nun bald soweit ist. Gott sei Dank sorgten die Hormone dafür, dass ich ruhig bleiben konnte. Ich war voller Zuversicht, dass alles gut werden würde. Keine Zweifel, keine Sorgen. Einen Zustand, den ich so nicht unbedingt von mir kannte, wenn ich mich mit etwas unbekannten konfrontiert sah. Normalerweise sorgte diese Ungewissheit eher für körperliche und mentale Anspannung.
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Trotz Kaiserschnitt hatte ich eine Traumgeburt

Mein Kind hat sich in der 36. Schwangerschaftswoche in die sog. Steisslage gedreht. Ich habe viel unternommen, um die Drehung in Kopflage anzuregen (Moxa, Akkupunktur, Indische Brücke, Meditation etc.). Ich habe auch viel mit meinem Kind gesprochen und ihm gesagt, dass wenn es sich nicht dreht, das auch okay ist und seine Gründe dafür hat. Mama und Papa akzeptieren das! Somit haben wir begonnen, uns auch mit dem Kaiserschnitt zu befassen.
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  Es begann alles mit einem Traum…meine Hypnose Geburt

Ich erwachte um kurz vor 4.00Uhr weil ich geträumt hatte, dass meine Fruchtblase aufgegangen sei. Dem war auch wirklich so… mein Bett war nass. Ich schlich ins Badezimmer und weckte davor noch meinen Mann. „Müssen wir jetzt los?? Geht’s jetzt ab ins Geburtshaus??“, fragte er mich. Er war sofort angezogen. Noch auf der Toilette rief ich meine Hebamme an und diese meinte wir sollen noch einmal ins Bett gehen und etwas schlafen, da ich noch keinen Wellen verspürte. Ich konnte nicht mehr an Schlafen denken, langsam wurde ich nervös. Geht’s jetzt wirklich los? Kommt unsere Tochter jetzt zur Welt?  Eine Stunde nach dem die Fruchtblase aufgegangen war, begannen die Wellen. Noch sehr unregelmässig und nicht sehr stark. Gegen 7.00 Uhr telefonierten wir mit Raphaela, die uns mit Hypnose während unserer Geburt unterstützen wird. Sie riet mir meine von ihr aufgenommene Hypnose zu hören und zu entspannen, bis sie bei uns sei. Continue reading

Eine ungeplante Hausgeburt

…Ich würd,s jederzeit wieder tun….

Ich, Tochter eines Mediziners, bodenständig und realistisch, erkläre meinem Mann, dass wir zur Geburtsvorbereitung einen Hypnobirthing-Kurs machen werden. Skepsis ist kein Ausdruck! Und doch war es wundervoll zu erfahren, dass trotz vorsichtig geäusserter Bedenken aus der Familie mein Wunsch im Geburtshaus zu gebären akzeptiert, ja vielleicht sogar ein bisschen bewundert wurde. …weiterlesen

Meine intuitive Wassergeburt

Mein Mann und ich waren auf dem Weg in die Stadt, um ein gemeinsames Abendessen zu geniessen. Doch so weit ist es nicht gekommen, denn auf dem Weg dahin ging meine Fruchtblase auf. Da war es 8 Uhr abends. Es war ein komisches Gefühl, ich freute mich, dass es losgeht und doch war ich völlig überrascht, weil ich mir den Geburtsbeginn nie so vorgestellt hatte. …weiterlesen

Von meiner wundervollen Hausgeburt

Ich hatte seit ein paar Tagen immer wieder leichte Wellen und war nie sicher, ob es schon losgeht. Am Donnerstagabend sah ich den Schleimpfropf und freute mich, weil ich wusste, es kann sich nur noch um ein paar Tage handeln. Ich ging dann etwas unruhig in Bett, konnte aber dennoch gut schlafen. Um 03:00 Uhr wurde ich von regelmässigen Wellen geweckt. Ich war hellwach und habe mich sehr gefreut. …weiterlesen

Deine Geburt war wunderbar – werde ich einmal zu meiner Tochter sagen

Es war bereits der sechste Tag über dem errechneten Geburtstermin, als vielleicht der Vollmond und dazu noch ein Gewitter die Geburt starten liessen. Am frühen Abend während der Vorbereitungen fürs Nachtessen überkam mich plötzlich der Gedanke „Meine Schwangerschaft ist jetzt vorbei. Jetzt geht’s los!“ Wahrscheinlich spürte ich da auch die hormonelle Umstellung meines Körpers, denn mir schossen unweigerlich die Tränen in die Augen. Ich war traurig und spürte, es war ein Moment des Abschieds von dem wunderschönen Gefühl, mein Baby im Bauch zu tragen. …hier weiterlesen

Lovis – ein Bericht von Mutter und Vater

Erfahrung der Mutter

Als erstes ein Grosses Danke an Raphaela Hasler, die uns mit einem Hypno-Birthing Kurs auf die Geburt vorbereitet hat und an die Hebamme Nadia Ruchti, die uns vor, während und nach der Geburt begleitet hat. Dank diesen beiden Frauen hatten wir den Mut zuhause zu gebären.

Dank euch ist die Geburt von Lovis zu einem wunderschönen, stärkenden und verbindenden Erlebnis geworden. Danke! …weiterlesen